Pressemitteilungen   2013                                     

Weitere Pressemitteilungen von   1996 2010 / 2012

           Aurich/Wallinghausen    28.12.2013

                                                                       Laienbühnen - die Hüter der ostfriesischen Identität             Sprache und Lebensart zu erhalten ist eine ehrenvolle Aufgabe der Kulturpflege

Spöldeelen sind Hüter des VON GERD-D. GAUGER        Folge 12 - Dezember 2013    Heimatkunde und Heimatgeschichte
Plattdeutschen und der Aurich. Eine Laienbühne spielt einen ins ostfriesische Platt übersetzten bayerischen Schwank.
dörflichen Gemeinschaft. Hat das noch mit Pflege heimischen Brauchtums und/oder ostfriesischer Kulturpflege zu tun?
Hier die Wallinghausener  Ja! Es kommt letztlich nicht darauf an, was sie spielt, sondern darauf, dass sie es überhaupt tut.
1978, vier Jahre nach ihrer Und das in ihrem ureigenen Platt, das im Harlingerland so anders ist als auf dem Fehn, im
ersten Inszenierung. Krummhörn anders als in Overledingen. Rudolf Baumfalk, langjähriger Spölbaas in Wallinghausen,
Foto: Gauger hat in einem Rückblick auf das 40-jährige Bestehen dieser Bühne (1973-2013) an einen besonderen
Aspekt erinnert, der die Arbeit der Bühnen so wertvoll macht.
  Als 1945 Flüchtlinge und Vertriebene ins Dorf strömten und sich Misstrauen und Vorurteilen
ausgesetzt sahen, kamen einige Wallinghausener mit Bürgermeister Gerhard Janssen an der Spitze
zu dem Schluss, dass etwas geschehen musste, die neuen Mitbürger (Betonung auf „Mit‘) in das
Dorfleben zu integrieren. Aber wie? Ab 1947 wurden Tanz- und Spielabende organisiert —
und Laienspiele! Hans Behrends trommelte Jugendliche zusammen, die als Jugendbühne
Wallinghausen den Flüchtlingen Sprache und Lebensart ihrer neuen Heimat näher brachten.
Die letzten noch lebenden Mitglieder dieser Bühne sind Christel Janssen und Susel Naujock,
Töchter des Schulmeisters Herbert Winkler, der auch einen Chor bei diesen Abenden leitete.
Natürlich bringen die Spöldeelen mitunter auch Klamotten, bei denen einem die Haare vibrieren.
 Aber solange sie das in ihrer heimatlichen Sprache tun, ist das in Ordnung. Obwohl — da kommen
wir nicht umhin — das mit der Sprache auch nicht immer so ist, wie‘s sein sollte.
Da wird ohne Not mitunter ganz schön geschludert, der eine oder andere Spölbaas sollte sich
seiner Verantwortung für das ostfriesische Platt bewusst sein. Doch es ist ja nicht nur das Spiel.
Diese Bühnen sind auch ein Erhaltensfaktor des dörflichen Lebens und ostfriesischen Brauchtum.
Eines dörflichen Lebens, das durch immer neue Baugebiete und damit immer neuen Zufluss
Dorffremder seine Identität zu verlieren droht, und in dem alte Tugenden des Zusammenlebens und
des Zusammenlebens und alte Bräuche ins Vergessen abzurutschen drohen. Vielfach sind es die
Laienbühnen, die dieses Abrutschen zumindest zu bremsen versuchen.
In Neu-Wallinghausen z. B. war es die oft zu Unrecht gescholtene Dorfjugend, die, angeführt
von Willi Fabricius, die Notwendigkeit dörflichen Zusammenhalts, aber auch die der plattdeutschen
Sprachpflege erkannte.1968 und 1970 wurden in Jan Linemanns vergrößertem Clubzimmer
plattdeutsche Einakter und Sketche unter der Regie Baumfalks gespielt. Aus diesem lockeren
Verbund heraus wurde 1973 auf Anstoß von Johann Erdwien und Johann Konken die Spöldeel 
unter Vorsitz von Wolfgang  Wagner gegründet — mit einem Top-Verhältnis zehn Jugendliche,

drei Erwachsene.

Nach einem längeren Durchsacker (Spielerinnen reiferen Alters mussten die junge Liebhaberin
geben...) können die hiesigen Bühnen heute wieder auf junge Leute zurückgreifen. Plattdeutsch
ist nicht mehr die Sprache derer „van ‘t Land“, sondern lebendiger Ausdruck ostfriesischen
Heimatgedankens. Und so haben viele Laienbühnen keine Besetzungsprobleme mehr.
In Wallinghausen auch nicht, wie man bei der Inszenierung von 2013 sah. Von den
Gründungsmitgliedern sind übrigens heute noch Harm Janssen und Harm Meenen aktiv.
Die heute von Karin Janssen geführte Bühne (67 Mitglieder) hat seit dem ersten Einakter
„Qalm bi Quees“  und dem Sketch „De Schosterjung“ im Februar 1974 stattliche 54 Stücke
inszeniert.

 

 

 

                  Aurich/Wallinghausen    01.  Oktober 2013

              Lustiger Geschlechterkrieg um ein Fass "Rum ut Jamaika"       THEATER  Zum zweiten Mal führt die Spöldeel Wallinghusen die Komödie von Gerhard Bohde auf

VON GÜNTHER NIET Wallinghausen - Die drei Klatschbasen Petronella Priggenpahl (Karin Janßen), Isolde Klootscheeter (Ingrit 0ldewurtel-Potritt) und Aline Flachmann (Anita Wagner) treibt seit Längerem die schiere Neugier um. Was treiben einige Männer in Kleisiel wohl jeden Donnerstag in dem ehemaligen und ausrangierten Seenotrettungsschuppen, fragen sie sich zu Beginn der Komödie „Rum ut Jamaika“, mit der die Spöldeel Wallinghusen am Freitagabend im Gulfhof „Dat Wallinghus“ zum zweiten Mal nach 1995 Premiere feierte.

Die Neugier eint die Frauen zwar, aber Harmonie sieht anders aus. Genüsslich pflegen die drei von Beginn an ihren Zickenkrieg. Eifersüchteleien tun sich plötzlich auf, gepaart mit Neid und Missgunst, fürs Publikum gleich die rechte humoreske Würze in der Aufführung. Frech, schnippisch und mit deftiger Breitseite wird ausgeteilt und eingesteckt, keine ist auf den Mund gefallen. Besonders Anita Wagner in ihrer altklugen Manier als Aline Flachmann sorgt bei den rund 160 Besuchern immer wieder für Lacher. Unerwartete Hilfe für die Frauen kommt dann in der Person des Mädchens Heidi Fock (Lena Klaaßen). Aus ihrer Anstellung in Petronellas Kneipe wird zwar nichts, da für wollen die drei Kleisielerinnen das Mädchen für ihren Plan einspannen, den alten Schuppen auszuspionieren. Also wird aus Heide schnell Heini, und die „Undercover-Arbeit“ beginnt.

Szenenwechsel: Gerettet wird in dem ausrangierten Seenotrettungsschuppen schon lange nicht mehr, stattdessen pflegen die Männer um Tönjes Dunkmeier (Georg Janssen) die Nostalgie und kümmern sich bei kleinen Trinkgelagen vornehmlich um ein Fass Rum aus Großvaters Zeiten.

Inzwischen planen die drei Frauen den nächsten Schachzug. Sie schicken die Männer „in den April‘, öffnen den Schuppen und transportieren das Fass in Priggenpahls Kneipe, wo der Rum verkauft wird. Es folgt Entsetzen bei den Männern, als sie von ihrer Tour zurück kehren und nur noch ein leeres Versteck vorfinden.

Schnell ahnen sie, wer dahinter steckt. Für „Heini“ wird es jetzt brenzlig. Spionage ist Hochverrat und wird nach den Statuten des Männertreffs mit Peitschenhieben bestraft.

Damit ist der Kampf der Geschlechter um den „Rum ut Jamaika“ noch nicht zu Ende. Wer wissen will, wie es weitergeht, hat dazu bei den zwölf weiteren Vorstellungen im Oktober reichlich Gelegenheit.

Der Vierakter „Rum ut Ja maika“ von Gerhard Bohde lebt überwiegend von den spritzigen und flotter‘ Dialogen der Darstellerinnen und Darsteller, die dafür vom Publikum viel Beifall erhielten. Besonders Harm Janssen in seiner Paraderolle als Jan Klüverboom ist darin ein wahrer Meister. Wortklaubereien bereiteten ihm und auch den Zuschauern bei der Premiere ein großen Vergnügen.

Mit Werner Eilers wirkte zum ersten Mal ein Gastschauspieler aus Weene mit, und für Lena Klaaßen war die Aufführung eine Bühnenpremiere

 

Die Darsteller überzeugen mit Spritzigen und flotten Dialogen.                           Dafür gab es bei der Premiere viel Beifall.
Alles dreht sich in dem neuen Stück der Spöldeel Wallinghusen um ein Fass Rum. Bilder: Niet

 

Termine
Weitere Aufführung von
 „Rum ut Jamaika“ sind
am 04., 05., 09., 11., 12.,
16., 18., 19., 23., 25. und
26. Oktober jeweils um
20 Uhr im Wallinghus.
Die Aufführung am
Sonntag, 20. Oktober,
beginnt um 15 Uhr.
Karten (fünf Euro) gibt es
im Vorverkauf bei
Jeans & More und im
Geschenkeshop     
Egbert Onneken
sowie bei Gertrud Blank 
von der Spöldeel 
(Tel. 04941/18995)
und an der Abendkasse.
 

 

Karin Janßen, Anita Wagner und Ingrit  Oldewurtel-Potritt (v.l.) bei den Proben.

Die Entdeckung:  Lena Klaaßen als Heidi alias Hein.

 

Fatten vull Genever: Georg Janssen, Harm Janssen, Hinrich Erdwien, Lena Klaaßen und Werner Eilers  (v.l.) bei der Premiere zu "Rum ut Jamaika" am 27. September 2013 im Wallinghus. Fotos:Gauger

 

                  Aurich/Wallinghausen    30. September 2013

                                                                       Angeschickert in Kleihusen - Wallinghauser Publikum lacht Tränen     Brillantes Debüt von Lena Klaaßen bei 54. Premiere im 40. Bühnenjahr    der Spöldeel Wallinghusen                           

VON GERD-D. GAUGER  Wallinghausen.   Was die Spöldeel Wallinghausen 40 Jahre und 53 Inszenierungen lang auszeichnete? Es war die Rollenbesetzung durch Spieler, die in Charakter und Typ (auch im Äußeren) punktgenau dem entsprachen, was sich die Autoren vorgestellt hatten, als sie ihre (nicht immer gelungenen) Stücke zu Papier brachten. Und jetzt, in Aufführung Nummer 54, ein erneuter Schuss in die Rose. Es galt, eine Zwitterrolle (Frau! Mann) zu besetzen. Jung sollte die Darstellerin sein, möglichst auch noch hübsch und sich nicht zu schade, ihren Charme unter Pudelmütze und Seemannsklamotten zu verstecken. Wo her nehmen und nicht stehlen? Aber siehe   da — Hokus Pokus Fidibus - die Bühne wurde fündig. Und wie! Lena Klaaßen aus Tannenhausen   legte im diesjährigen Herbststück „Rum ut Jamaika“ ein Debüt hin, dass die Heide wackelte.   Premieren- Fieber? Offenbar nicht vorhanden. Spielwitz? Im Überfluss. Ausstrahlung? Reicht für Dutzende weiterer Stücke. Karin Janßen und Georg Janssen, die sich den Job als Spölbaas           dieser Inszenierung teilten, können schon mal Rollenbücher  wälzen.

Apropos Janßen und Janssen. Und Janssen (Harm). Zusammen mit Anita Wagner sind sie so etwas    wie — bei allem Respekt — Altvordere des plattdeutschen Theaters. Schlooden vull Tranen hat man schon über sie gelacht. Ist‘s ein Wunder, dass sie ihre Mitspieler mit- ziehen? Wobei die Betonung     auf „Mit“ liegt, denn auch die kleinste Rolle wird formatgerecht besetzt. Glücklich die Bühne, die       aus Vollem schöpfen kann. Und so waren in diesem Klassiker von Gerhard Bohde, Spöldeel-Vörsitter Hinrich Erdwien, Ingrit Oldewurtel-Potritt und der von der Bühne Weene „ausgeliehene“ Werner Eilers Gleiche unter Gleichen. Und was für welche. Die acht da oben auf der Bühne im Wallinghus hatten selbst so viel Spaß, dass es von oben in die Ex-Dreschdiele schwappte, auf der sich das Premierenpublikum am Freitag köstlich amüsierte.

Über eine angeschickerte Anita zum Beispiel. Über Harm, der dauernd Rumdurst hatte. Über den Statutenfuzzy Georg. Zwischen Kleihusen und Spiekersiel war richtig was los: kernige Kerle, die sich heimlich im Seenotrettungshaus besaufen, ihnen nachspionierende Tugendwächterinnen — Prost—‚ und natürlich die Doppelagentin Lena. Das hinzubekommen, ohne in Klamauk abzusinken,   ist schon eine respektable Regieleistung und spielerisch sowieso. Da zu ein originelles Bühnenbild (Gerd Gerdes un sien Lü), unterstützt durch die Technik von Wilhelm Blank un sien Mackers, und dafür, dass es nicht hakt, ist Topusterin Annemarie Eilers-Janssen zuständig. So war‘s mal wieder in Wallinghausen wie bei TAVENO. Wer das ist? Ein niederländischer Verein, dessen Motto genau dem entspricht, was die Wallinghausener vorantreibt: „Tot Algemeen Vermaak En Nuttige Ontspanning“. Kann man‘s besser sagen?

 

 

TOP-Zeitung       Spöldeel-Wallinghausen vom 25. September 2013

Hinrich Erdwien, Georg Janssen, Lena Klaaßen, Werner Eilers und Harm Janssen bei den Proben zu "Rum ut Jamaika"

 

    Aurich/Wallinghausen    25.09.2013   Top-Zeitung

                    Spöldeel Wallinghusen                                                                            spielt vom 27.09. bis 26.10. im Gulfhof „Wallinghus“

                                              Rum ut Jamaika"   

Aurich-Wallinghausen.In diesem Jahr feiert die Spöldeel Wallinghusen ihr 40-jähriges Bestehen —  und bringt deshalb ein ganz besonderes Stück auf die Bühne. „Rum ut Jamaika“ heißt der Schwank,  der am 27. September um 20 Uhr im Gulfhof „Wallinghus Premiere hat. Bis zum 26. Oktober gibt es neben der Premiere noch 12 weitere Vorstellungen. Bei dem Schwank in vier Akten handelt es sich   um einen Klassiker der niederdeutschen Bühnenliteratur von Gerhard Bohde, den die Spöldeel 1995 schon einmal erfolgreich auf die Bühne gebracht hat. Auf dieser stehen dann während der Aufführungen neun Spöldeeler, zum ersten Mal dabei ist Lena Klaaßen. Spieltermine sind am 27. September sowie dem 4., 5., 9., 11., 12., 16., 18., 19., 23., 25. sowie 26. Oktober — Beginn ist hier jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag, 20. Oktober, gibt es zudem eine Vorführung um 15 Uhr. Die Karten (freie Platzwahl) kosten jeweils 5,- Euro und können auch im Vorverkauf im Jeans-Geschäft Ippe Janssen sowie im Geschenkeshop Egbert Onneken erworben werden. Kartenvorbestellungen nimmt auch die Spöldeel unter Telefonnummer 04941 18995 entgegen. Gegründet  wurde die Spöldeel Wallinghusen 1973 in der Gaststätte Linemann, die auch jahrelang Spielstätte war. Nachdem die Gaststätte schloss, ist seit 2004 „Dat Wallinghus“ die neue Aufführungsstätte. Die Spöldeel, der aktuell rund 67 Personen angehören (darunter etwa 30 bis 35 aktive Spöldeeler), hat sich anlässlich des  40-jährigen Bestehen selbst ein Geschenk gemacht: Einen umfassenden Internetauftritt, der unter www.spöldeel-wallinghusen.de viel Wissenswertes über die Spöldeel, deren Mitglieder   und natürlich auch alles Wichtige zu den Aufführungen enthält.  Ha

 

 

Hinrich Erdwien, Georg Janssen, Lena Klaaßen, Werner Eilers und Harm Janssen bei den Proben.

   

 

    Aurich/Wallinghausen        25.09.2013       Heimatblatt

                   Unter Veranstaltungen                                          Spöldeel Wallinghusen

                        Geheimnis um Rum ut Jamaika" wird gelüftet   

Aurich-Wallinghausen.Vor rund 40 Jahren gründeten Laienschauspieler das Spöldeel Wallinghusen. Jetzt, zum Anlass ihres 40-jährigen Bestehens, hat sich die Theatergruppe entschlossen,    Interessierten die Lösung um das Geheimnis des Rums aus Jamaika zu präsentieren.                         Die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Rum ut Jamaika“ führen die Darsteller an             diesem Freitag, 27. September, ab 20 Uhr im Gulfhof  Wallinghausen auf.

 

 

Karin Janßen, Anita Wagner und Ingrit  Oldewurtel-Potritt bei den Proben.

Hinrich Erdwien, Georg Janssen, Lena Klaaßen, Werner Eilers und Harm Janssen bei den Proben in der KW 37. Unterhaltsames Theaterstück feiert am Freitag, 27. September seine Premiere.

Dann wird                    "Rum ut Jamaika" gegeben.

 

    Aurich/Wallinghausen    15. September  2013  Sonntagsblatt

                    Spöldeel Wallinghusen                                                                führt ab Freitag, 27 September, seine neue amüsante Komödie auf  

                                 Geheimnis um Rum ut Jamaika"                             Aurich-WALLINGHAUSEN - Mit dem Klassiker „Rum ut Jamaika“ will die „Spöldeel Wallinghusen“ im Rahmen ihres 40- jährigen Bestehens ihr Publikum begeistern und es  wie in den vergangenen Jahren zum Lachen bringen.Die Proben für den platt- deutschen Vierakter von Gerhard Bohde laufen auf vollen Touren. Premiere ist am Freitag, 27. September, um 20 Uhr im Gulfhof  „Dat Wallinghus“ in Wallinghausen. Und mancher wird sich noch erinnern, dass der Schwank bereits 1995 mit großem Erfolg von der „Spöldeel Wallinghusen“ gespielt wurde.Die Gäste im Gulfhof werden im Rahmen der Komödie erfahren, dass das kleine Dorf  Kleisiel durch einen neuen Deich nicht mehr direkt an der See liegt. Dadurch ist es in dem Ort ruhig geworden. Doch der Schein trügt: Jede Woche kommen einige Männer des Dorfes in dem alten Seenotrettungsschuppen zusammen. Ihre Frauen indes wissen nicht, was ihre Männer in dem Schuppen treiben. Folglich denken sie darüber nach, hinter das Geheimnis zu kommen. Als nun auch noch ein junges Mädchen in die Gegend kommt, hecken sie einen schlauen Plan aus, um den Männern auf die Schliche zu kommen. Ob ihnen das allerdings gelingt und wer am Ende der Gewinner ist, das lässt der Autor in dieser Geschichte auf eine ganz besondere lustige Art und Weise den Zuschauer miterleben. Weitere Spieltermine: 4. Oktober, 5. Oktober, 9. Oktober, 11. Oktober, 12. Oktober, 16. Oktober, 18. Oktober, 19. Oktober, 20. Oktober, 23. Oktober, 5. Oktober, 25. Oktober, 26. Oktober, jeweils um 20 Uhr. Pflege des Plattdeutschen In der „Spöldeel Wallinghusen“ haben sich am 4. Dezember 1973, sprich vor annähernd 40 Jahren, Menschen zusammengefunden, die Spaß am plattdeutschen Theater haben. Aktiv beteiligt sich zurzeit 30 bis 35.   „Wi hebben alltied versöcht, uns moije plattdütske Spraak hoch to hollen. Ok mennig Hochdütskproter hett dör de Theaterbesök en Ohr för uns moije Spraak kregen un kann villicht dadör de plattdütske Spraak beter verstahn“, erzählen Vorsitzende Karin Janßen und ihr Stellvertreter Hinrich Erdwien. Gegründet wurde die „Spöldeel Wallinghusen“ 1973 von 13 Theaterfreunden in der Gaststätte Linemann. Acht von ihnen sind immer noch mit da bei und können somit auf eine 40-Jährige Zugehörigkeit zu rückblicken. Zum 1. Vorsitzen den wählten die Mitglieder damals Wolfgang Wagner. Spielleiter wurde Rudolf Baumfalk, der viele Jahre mit Gefühl und Sachverstand Stücke mit jungen Mitgliedern einstudierte. Angefangen hatte schon einige Jahre zuvor die Dorfjugend in ihrem Stammlokal im Saal bei Ilse Linemann. In den Jahren 1974 bis 1977 wurde jährlich ein Theaterstück aufgeführt, von 1978 bis 1993 jährlich sogar zwei. Seit 2004 spielt die „Spöldeel Wallinghusen“ im Gulfhof „Dat Wallinghus“. Hier kann sie ihren Zuschauern ein kleines gemütliches Theater bieten.      ubb

 

 

Vorsitzende Karin Janßen (rechts) ehrte auf der Hauptversammlung einige Gründungsmitglieder der Spöldeel-Wallinghusen.

Vereine

Wallinghausener Laienspielgruppe besteht seit 40 Jahren / Ehrungen auf der Hauptversammlung

Am 27. September steht die nächste Premiere an. Dann wird                    "Rum ut Jamaika" gegeben.

        Aurich/Wallinghausen    31.Juli 2013   Ostfriesen- Zeitung         

Acht Gründungsmitglieder hielten Spöldeel die Treue.

WALLINGHAUSEN - Die Spöldeel-Wallinghusen feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Von den 13 Gründungsmitgliedern sind noch acht dabei, und einige von ihnen wurden vor ein paar Tagen auf der Jahreshauptversammlung im „Wallinghus“ ausgezeichnet. Diese acht sind: Rudolf Baumfalk, Wolfgang Wagner, Harm Janssen, Harm Meenen, Johann Erdwien, Elfriede Konken, Johann Konken und Andrea Löschen. Denjenigen von ihnen, die zur Hauptversammlung ins „Wallinghus“ gekommen waren, überreichte Vorsitzende Karin Janßen eine Urkunde und ein Fotobuch mit Bildern der Theater-Stücke aus den vergangenen 40 Jahren. Ohne Probleme lief die Vorstandwahl ab. Karin Janßen wurde als Vorsitzende bestätigt. Hinrich Erdwien ist 2. Vorsitzender, Ingrit Oldewurtel-Potritt wurde als Schriftführerin und Internet- Beauftrage gewählt, und Martina Gerdes führt die Kasse. Die Spielleitung liegt bei Georg Janssen, Gerd Gerdes leitet den Bühnenbau, technischer Leiter ist Wilhelm Blank, und Yvonne Suerburg vertritt das Ensemble im Vorstand. Die Spöldeel hat auch die nächste Premiere fest im Blick. Am 27. September wird „Rum ut Jamaika“, ein Schwank in vier Akten von Gerhard Bohde, ab 20 Uhr erstmals im „Wallinghus“ aufgeführt. Zwölf weitere Vorstellungen dieses Klassikers der niederdeutschen Bühnenliteratur folgen bis zum 26. Oktober. Ausführliche Informationen über die Besetzung und die Spieltage sind auf der neuen Internetseite der Spöldeel unter www.spöldeel-wallinghusen.de zu finden.

 

 

   

         Aurich/Wallinghausen     31.Juli 2013     Heimatblatt         

Das Spöldeel Wallinghusen hat sich ein besonderes Geschenk gemacht.

HBA/ Mittwoch, 31. Juli 2013

                                                                                                                                                                    Aurich-Wallinghausen. Das Spöldeel Wallinghusen feiert jetzt seinen 40, Geburtstag. Als besonderes Geschenk haben sich die Laienschauspieler eine Internetseite gegönnt. Unter www.spöldeel-wallinghusen.de  können Interessierte ab sofort viel Wissenswertes rund um das Spöldeel Wallinghusen finden. Den Mitgliedern des Vereins präsentierte der Vorstand die neue Seite während der Jahreshauptversammlung am 12. Juli, Auf der Internetseite befinden sich auch Informationen zum nächsten Theaterstück, das ab dem 27. September im „Wallinghus“ aufgeführt wird.                            Dieses Mal haben sich die Laiendarsteller für einen Klassiker entscheiden:   „Rum ut Jamaika“                von Gerhard Bohde bringt das Spöldeel auf die Bühne. Die Präsentation der Internetseite war allerdings nicht der einzige Punkt des Versammlungsprogramms. Zusätzlich haben die Mitglieder ihren Vorstand  neu gewählt. Gewählt wurden: 1 ‚Vorsitzende Karin Janßen, 2. Vorsitzender Hinrich Erdwien, Schriftführerin Ingrit Oldewurtel-Potritt, Kassenwartin Martina Gerdes, Leiter Bühnenbau Gerd Gerdes, Technischer Leiter Wilhelm Blank, Spielleiter Georg Janssen, Spielvertreterin Yvonne Suerburg und Internet-Beauftragte Ingrit Oldewurtel-Potritt.                                                                                               Die Adresse der neuen Internetseite lautet www.spöldeel-wallinghusen.de                                       red/ps

Eine Internetseite zum Geburtstag