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Foto: hum
Erhielt Standing Ovations für ihren Auftritt: die Spöldeel
Wallinghausen. |
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30.
September 2015 |
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Heimatblatt |
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Standing
Ovations |
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Spöldeel Wallinghusen feierte Premiere mit dem Stück "Treueproov" |
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Wallinghausen. „Standing Ovations - so etwas haben wir noch nie erlebt“,
meinte die 1. Vorsitzende Karin Janßen nach der Premiere des
plattdeutschen Theaterstückes „Treueproov“. „Wir sind super zufrieden, es
war eine schöne Premiere.“ |
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Bereits zur
Pause im kleinen Gastraum „Peerstall des Wallinghus‘ zeigte sich auch
Aurichs Bürgermeister Heinz- Werner Windhorst angetan von den
schauspielerischen Leistungen des Laienteams und meinte: „Die Darsteller
sind immer wieder mit Herzblut dabei und treffen dabei den Geschmack des
Publikums. Das plattdeutsche Theater ist eine wesentliche Bereicherung in
unserer ostfriesischen Kulturlandschaft.“ |
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Noch bis zum
25. Oktober gibt es insgesamt 13 Vorstellungen im Wallinghus. Das kleine „kommodige“
Theater bietet 120 Besuchern im Theaterraum Platz und durch die Nähe zur
Bühne werden für die Aufführungen keine Mikrofone benötigt und die Stimmen
der Spieler nicht verfälscht. hum |
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Foto: Gauger
Die Frau
nimmt sich einen Liebhaber und der Gatte (Hinrich Erdwien und Werner Eilers)
schickert sich mächtig einen an.
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28.
September 2015 |
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Ostfriesische Nachrichten |
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Kess,
flapsig und auch schon mal frivol |
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VON GERD D. GAUGER |
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Wallinghausen. Die Spöldeel Wallinghausen
hat am Freitag im Wallinghus den Startschuss für die Spielzeit 2015/16 der
plattdeutschen Bühnen gegeben - und wie immer war die Spannung unter den
ostfriesischen Spölerklottjes groß. Könnte die Wahl ihres Stückes und die
Reaktion des Publikums darauf möglicherweise den Trend für die kommende
Saison bestimmen? Es gibt ja nur drei Möglichkeiten: praller Schwank in
August-Hinrichs-Tradition, alberner und schlecht ins Plattdeutsche
übertragener Import aus an deren Regionen oder Boulevard. Die
Wallinghausener entschieden sich für Letzteres. Hinter dem unglücklichen
hoch-/plattdeutschen Wort- mix „Treueproov“ verbirgt sich die Komödie
„Treuetest“ des von Kritikern nicht gerade geliebten Satirikers und
Vielschreibers (40 Stücke) Daniel Call. Nun sind die Urteile von Kritikern
und die des Publikums selten identisch, und Call strebt sicher nicht den
Literatur-Nobelpreis an. Er macht Boulevard — kess, flapsig, auch schon
mal frivol und häufig an der Grenze zum Platten, womit nicht das
Plattdeutsche gemeint ist. Die Geschichte des von Gerd Meier ins
Plattdeutsche übertragenen Treuetests ist schnell erzählt. Er geht fremd,
sie nimmt sich einen „Beau“, beide lassen sich er wischen, er muss gehen,
sie bekommt den Neuen, und in dem ganzen Geturtel ist es die (Schwieger-)
Mutter, die die Übersicht behält.Schlicht gestrickt, nicht wahr? Aber es
kommt darauf an, was man daraus macht. Und damit sind wir bei den
Wallinghausenern. Die können auch Boulevard. Und wie!
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Georg
Janssen, sonst auf den Brettern, führt Regie, und eine seiner ersten
Amtshandlungen war, die Call-Vorlage zu entschlacken und auf erträgliche
Länge zu bringen. Dann fischte er peinliche Plattitüden heraus, und was
übrig blieb, ist ein Lachmuskeln traktierendes Lehrstück über Pikanterien
und Nebengeräusche des Ehelebens, frei nach dem großen Wort- virtuosen
Karl Kraus: „Eifer sucht ist ein Hundegebell, das die Diebe anlockt.“ Im
Sechs-Personen-Stück brilliert Karin Janßen. Die gehört seit fast 40
Jahren zum Ensemble, und man wird sich bestimmt nach ebenso vielen Jahren
noch an, ihre Version der (schwieger-) mütterlichen Schnapsdrossel,
Simulantin und Strippenzieherin erinnern. Wo nimmt sie‘s nur her? Dass sie
eine der Großen der heimischen Amateurszenerie ist, weiß man längst, aber
sie setzt allem immer noch eins drauf. So wie jetzt als
Dauer-Pointen-Fabrikantin. Ingrid Oldewurtel-Potritt und Hinrich Erdwien
als von selbst herbeigeführten Kalamitäten in die Bredouille gebrachtes
Ehepaar sind eine Top-Besetzung. Sie versprüht bei allem Kuddelmuddel
Charme und beweist erneut, dass sie — ein Trumpf-Ass für jede Bühne —
jeder noch so unterschiedlichen Rolle Esprit einhauchen kann. Und Hinrich
Erdwien? Selten war einer ein so herrlich angeschickerter Hahnrei wie er.
Um diese sämtliche Register ziehenden Drei packten ein bestens aufgelegter
Werner Eilers als ein den Ehe-Scherbenhaufen noch vergrößernder Intrigant,
die ihrer kleineren Rolle als Tochter viel Ironie einhauchende Bianca
Dirks und der ein besonders gutes Platt sprechende Michael Best das
Publikum dort, wo es gepackt werden möchte: am Zwerchfell. In diesem
Sechserpack sind die drei Letztgenannten mehr als das, was man im
Theaterjargon als „Sidekick“ bezeichnet. |
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Kurzum, ein
vergnüglicher Auftakt zur neuen Saison. Daran haben auch Annemamarie Eilers-Janssen
als „Topusterske“ sowie die Arbeitsklottjes von Gerd Gerdes und Wilhelm
Blank ihren Anteil. |
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Bilder von
unserer Premiere
Fotos: Keller
Wer Lust hat, bei der Theatergruppe auf der Bühne oder hinter den Kulissen
mitzumachen, kann sich unter Tel. 04941/ 64070 melden. |

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28.
September 2015 |
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Ostfriesen-Zeitung |
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Die Spöldeel-Wallinghusen feierte am Freitag
Premiere mit ihrem Lustspiel "Treueproov" |
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Auch der Bürgermeister
war begeistert |
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Bei aller
Komik gab es in dem Stück um Treue und Ehrlichkeit auch einen
nachdenklichen Unter ton. Die Laienspieler boten eine fantastische
Leistung. VON BETTINA KELLER |
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WALLINGHAUSEN
- Erik Berger (Hinrich Erdwien) lang weilt sich in seiner Ehe mit Karin
(Ingrid Oldewurtel-Potritt). Im Urlaub in Mexiko, wohin er jedes Jahr
zusammen mit seinem Freund Winni Loos (Werner Eilers) fliegt, nimmt er es
mit der Treue nicht so genau. Aber zu einer Scheidung kann er sich nicht
durchringen. „Weißt du noch, sagt Erik zu dem eingefleischten Jung
gesellen Winni, „wie sie uns in unserer Studentenzeit auf dem Campus
genannt haben? — „Die Venusfalle!“ Was Erik auch missfällt, ist die
Anwesenheit seiner Schwiegermutter Fritzi Winterfeld (Karin Janßen). Sie
sitzt im Rollstuhl, ist dem Eierlikör zugeneigt und an sonsten ein rechter
Besen. Da hat Winni die Idee, einen „Treuetester“ auf Karin anzusetzen, um
Erik einen Scheidungsgrund zu liefern .„Wir bestellen einen süßen, jungen
Mann, der ein bisschen mit ihr rumflirtet“, schlägt Winni. „Ich kenne
einen, Marten Mertens. Der macht ihr Herz butterweich.“ Was sich daraus an
Turbulenzen entwickelt, kann beim platt- deutschen Theaterstück „Treueproov“
erlebt werden, mit dem die Spöldeel Wallinghusen am Freitagabend Premiere
feierte. |
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Der
„Treuetester“ Mertens (Michael Best) kommt bei den Damen im Hause Berger
tatsächlich bestens an. Er besitzt vollendete Umgangsformen und beherrscht
die Kunst der Massage. Karin Berger erlebt nach langen Jahren endlich
wieder ein mal, wie es ist, einen aufmerksamen Begleiter an ihrer Seite zu
haben. Das lässt sie nicht kalt, zumal sie am Hochzeitstag von Erik
versetzt wird und auch noch von seinen Seitensprüngen er fährt.
Winni Loos (Werner Eilers, links) will seinem Freund Erik Berger (Hinrich
Erdwien) helfen. |
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Das von
Daniel Call verfasste Lustspiel in fünf Akten — Plattdeutsch von Gerd
Meier — besitzt bei aller Komik auch einen nachdenklichen Unterton. Werte
wie Treue und Ehrlichkeit werden ebenso thematisiert wie die Einsamkeit
älterer Menschen, deren Ehepartner gestorben ist. Die Laienschauspieler
legten bei der Premiere eine fantastische Leistung hin. Unter der Regie
von Georg Janssen hatten sie sich in die jeweiligen Charaktere perfekt
eingearbeitet und lieferten eine fesselnde Vorstellung. Die mehr als 100
Zuschauer, darunter der Auricher Bürgermeister Heinz-Werner
Windhorst und der Wallinghauser Ortsbürgermeister Hinrich
Röben, feierten sie mit begeistertem Applaus. |
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Die Karten
kosten jeweils 5,- Euro. Sie können an der Abendkasse sowie auch im
Vorverkauf im Jeansgeschäft Ippe Janssen sowie bei Egbert Onneken erworben
werden. Kartenvorbestellungen nimmt auch die Spöldeel unter Telefonnummer
04941 18995 entgegen. |
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Foto: HUM |
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28.
September 2015 |
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Ostfriesischer Kurier |
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Ovationen im Stehen |
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Plattdeutsches Theater |
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WALLINGAUSEN/HUM
— Die Spöldeel Wallinghusen“ feierte Premiere mit dem Stück „Treueproov“.
„Standing Ovations — so etwas haben wir noch nie erlebt“, sagte die
erste Vorsitzende Karin Janßen nach der Premiere des plattdeutschen
Theaterstückes „Treueproov“. „Wir sind zufrieden, es war eine schöne
Premiere.“ |
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Bereits zur
Pause im kleinen und viel zu engen Gastraum „Peerstall“ des Wallinghus
zeigte sich auch Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst bei
einem Gläschen Kinnertön angetan von den Leistungen des Laienteams und
meinte: „Immer wieder beliebt, die Besucher freuen sich auf diese Art der
Unterhaltung, wenn die Tage kürzer werden und die Darsteller sind immer
wieder mit Herzblut dabei und treffen dabei den Geschmack des Publikums.
Das plattdeutsche Theater ist eine Bereicherung in unserer ostfriesischen
Kulturlandschaft.“ |
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Noch bis zum
25. Oktober gibt es 13 Vorstellungen im Wallinghus. Das Theater bietet 120
Besuchern im Theaterraum Platz und durch die Nähe zur Bühne werden für die
Aufführungen keine Mikrofone benötigt und die Stimmen der Spieler nicht
verfälscht. „Treueproov“ — en lustig Spill in fief Biller van Daniel Call,
Plattdütsk van Gerd Meier. |
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Bilder von unsern Proben
Fotos: Arends |
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23.
September 2015 |
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Top-Zeitung |
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"Völl
Plasier" ist garantiert |
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OSTFRIESLAND.
„Völl Plaisir“ ist garantiert, wenn sich am Freitag, 25. September 2015,
um 20 Uhr im Gulfhof „Wallinghus“ der Premierenvorhang für das
neue Theaterstück der Spöldeel Wallinghusen öffnet. Bis zum 25. Oktober
gibt es neben der Premiere noch 12 weitere Vorstellungen. |
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Präsentiert
wird in fünf Akten die Komödie „Treueproov“ Autor des Stücks ist Daniel
Call, die plattdeutsche Übersetzung stammt von Gerd Meier. Regie in
Wallinghausen führt Georg Janssen. |
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Zum Inhalt:
Erik Berger langweilt sich in seiner Ehe mit Karin. Auch die Anwesenheit
seiner eigensinnigen Schwiegermutter trägt nicht gerade zur ehelichen
Harmonie bei Mit seinem besten Freund Winni, einem überzeugten
Junggesellen, fährt Erik jedes Jahr in den Urlaub - und nimmt es dort mit
der Treue nicht so genau. Doch zu einer Scheidung kann er sich nicht
durchringen. Winni setzt nun alles daran, für seinen
Freund einen Grund zu finden, sich endlich scheiden zu lassen. Er
engagiert einen „Treuetester“, doch leider will Karin nicht so richtig
anbeißen - und nun läuft alles
durcheinander. |
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Auf der Bühne stehen: Hinrich Erdwien (als Erik
Berger), Ingrid Oldewurtel-Potritt (Karin Berger), Bianca Dirks (Lena
Berger), Karin Janßen (Fritzi Winterfeld), Werner Eilers (Winni Loos) und
Michael Best (Marten Mertens). Spieltermine sind neben Freitag, dem 25.
September, jeweils um 20 Uhr an folgenden |
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Terminen: Freitag, 2. Oktober; Sonnabend, 3.
Oktober; Mittwoch, 7. Oktober; Freitag, 9. Oktober; Sonnabend, 10.
Oktober; Mittwoch, 14. Oktober; Freitag, 16. Oktober; Sonnabend, 17.
Oktober; Mittwoch, 21. Oktober; Freitag, 2 Oktober; Sonnabend, 24.
Oktober. Am Sonntag, 25. Oktober, gibt es zudem eine Vorführung um 15 Uhr.
Die Karten kosten jeweils 5,- Euro. Sie können an
der Abendkasse sowie auch im Vorverkauf im Jeansgeschäft Ippe Janssen
sowie bei Egbert Onneken erworben werden. Kartenvorbestellungen nimmt auch
die Spöldeel unter Telefonnummer 04941 18995 entgegen.
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"Spöldeel" Wallinghusen strapaziert die
Lachmuskeln
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20.
September 2015 |
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Sonntagsblatt |
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Niederdeutsche Theatergruppe aus Wallinghausen führt im Wallinghus
unterhaltsame Komödie auf. |
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Wallinghausen. Vorfreude
herrscht bei Spöldeel Wallinghusen: Am 25. September lädt die
Theatergruppe zur
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Foto: hum
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Premiere
ihres Theaterstücks „Treueproov“ im Wallinghus. Das Bühnenbild steht und
der letzte Feinschliff wird
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nach 30
Übungsabenden derzeit noch an drei Wochentagen geprobt, sodass die
Lachmuskeln der Zuschauer mit
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absoluter
Sicherheit wieder sehr strapaziert werden, so die Vorsitzende Karin Janßen. |
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Inhalt: Erik langweilt sich in
seiner Ehe mit Karin und ist ihrer längst überdrüssig. Auch die
Anwesenheit Karins
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eigen
sinniger Mutter Fritzi trägt nicht zur ehelichen Harmonie bei. Obwohl Erik
mit Freund Winni, einem
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eingefleischten Junggesellen, regelmäßig in den Urlaub fliegt und dort
seine Karin mit anderen Frauen hintergeht,
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kann Erik
sich immer noch nicht zu einer Trennung von Karin durchringen. Winni will
ihm helfen, einen Anlass zu
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finden,
der Erik eine Scheidung möglich macht. Beide hecken einen Plan aus. |
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Auf der
Bühne im Wallinghus zu sehen sind Erik Berger, (Hinrich Erdwien), Karin
Berger (Ingrit Oldewurtel- |
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Potritt),
Lena Berger, (Bianca Dirks), Fritzi Winterfeld, (Karin Janßen), Winni
Loos, (Werner Eilers), Marten
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Mertens
(Michael Best), Topuusterske ist Annemarie Eilers Janssen. Georg Janssen
hat das Stück einstudiert. |
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Die
Spöldeel wurde 1973 gegründet. Seitdem bringt die Theatergruppe Jahr für
Jahr ein Theaterstück in
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plattdeutscher Sprache heraus. Karin Janßen: |
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„Für uns
ist es wichtig, unsere Zuschauer für gut zwei Stunden zu unterhalten und
etwas für den Erhalt unserer
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Heimat-
Sprache zu tun“. Seit 2004 haben sie im Wallinghus eine neue
„Bühnenheimat“ gefunden. In den letzten
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Jahren
sind viele Renovierungen und Verbesserungen am Haus durch geführt worden,
sodass die Spöldeel
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ihren
Zuschauern ein kleines „kommodiges“ Theater zur Verfügung stellen kann. |
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Ein
besonderes Angebot für die Zuschauer ist der „Peer stall“, sprich der
Gastraum. Hier können die Gäste vor
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und
während der Theaterabende gemütlich klönen. Karin Janßen weiß: „Während
der Theatersaison sind etwa
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30
Mitglieder beteiligt. Nur wenn alle mit anpacken, kann so
ein
Vorhaben gelingen“. Sonntagsblatt/ hum |
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FOTO: Stromann |
UNESCO adelt niederdeutsches Theater als immaterielles Kulturerbe
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Foto: Störtebeker
Freilichtspiele
19. Januar 2015 |
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Ostfriesischer Kurier |
UNESCO
adelt niederdeutsches Theater als immaterielles Kulturerbe - Wertschätzung
für Ehrenamtliche
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Hiesige Theatergruppen freuen sich über die
Anerkennung. |
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OSTFRIESLAND/MF
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83 Vorschläge hat ein Expertenkomitee geprüft
und bewertet, 27 Traditionen und Wissensformen wurden von der Unesco als
schützenswert in das bundesweite Verzeichnis der immateriellen Kulturerbe
aufgenommen. Unter den 27 Neueinträgen befindet sich auch das niederdeutsche
Theater.
Eine große Anerkennung für die vielen Theatergruppen, die die plattdeutschen
Stücke in regelmäßigen
Abständen auf die Bühnen bringen. Das findet auch Jakob
Janssen, Vor sitzender der Arbeitsgruppe Ostfriesischer Volkstheater. Gerade
für die Förderung des plattdeutschen Theaters sei dies wichtig. „Demnächst
kommen die Theatergruppen in Ostfriesland und dem Ems- land zu einem Round
Table zusammen. Dann werden wir uns über die nächsten Stationen Gedanken
machen und Kontakt zum Land auf nehmen. Die Vorbereitungen laufen‘, erläutert
Janssen die Vorgehensweise. Besonders für die Nachwuchsarbeit erhoffe man
sich diese Zuschüsse.,, Mal sehen, was daraus wird. Es ist auf jeden Fall ein
Schritt in die richtige Richtung“, betont der Vorsitzende. 52 Bühnen würden
der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Volkstheater derzeit angehören. Auch
die Niederdeutsche Bühne Norden zeigte sich äußerst zufrieden mit dieser
Entwicklung. „Wir sind Mitglied im Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen
und dieser wird vom Land gefördert“, erklärte Dieter Hattermann, Vorsitzender
der Niederdeutschen Bühne Norden. Durch die Eintragung als immaterielles
Kulturerbe könne man weiterhin auf diese Förderung setzen. Die Bühne Norden
habe dadurch Anspruch auf einen Berufsregisseur sowie Lehrgänge, zum Beispiel
in den Bereichen Regie, Maske oder Schauspiel. „All das bleibt nun auch
erhalten“, freut sich Hattermann. In letzter Zeit habe das Land die Mittel
gekürzt, das sei nun aber nicht mehr so einfach, so der erste Vorsitzende.
Man freue sich also, weiterhin Unterstützung
zu erhalten. Auch Heinz Hoffmann von der Heimatbühne Wirdum befürwortet die
Entscheidung des Komitees. „Es ist definitiv als Wertschätzung unserer
ehrenamtlichen Arbeit anzusehen“, so Hoffmann. Man wünsche sich, dass diese
Anerkennung die plattdeutsche Sprache weiterhin stärke und den Menschen näher
bringe. „Vielleicht können so auch Leute, die sich von der Sprache abgewandt
haben, wieder an sie herangeführt werden“, hofft er. Denn es sei in jedem
Fall eine Werbung für das plattdeutsche Theater. Der Aufnahmebegründung der
Unesco, nämlich dass das niederdeutsche Theater
den Status und die Lebendigkeit der Regionalsprache festige und das
Allgemein- wesen stärke, stimmt Hoffmann zu. Generell verspüre er in den
vergangenen Jahren, dass das plattdeutsche Theater sich größer werdender
Beliebtheit erfreue. „Wir können uns übersteigende Zuschauer zahlen freuen“,
berichtet er seitens der Heimatbühne Wirdum. Im Publikum würden auch immer
mehr jüngere Menschen Platz nehmen, merkt Hoffmann an.Dass es sich bei der
nieder deutschen Sprache von nun an um ein geschütztes Kulturerbe handle,
begrüßt auch Herma Cornelia Janssen, Bühnenleiterin des Nieder- deutschen
Theaters Aurich. „Das bestärkt uns in unserer Arbeit“, sagt sie. Seit 2011
habe man die „Theaterwarstee“, in der speziell Kindern und Jugendlichen
Kenntnisse aus dem Bereich Theater und Bewegung in Platt- und Hoch- deutsch
vermittelt werden. Das Amateurtheater in Aurich gäbe es bereits seit 92
Jahren, erläuterte Janssen. Momentan stehe man allerdings vor dem Problem,
über keine Spielstätte zu verfügen. „Da mit steht alles auf der Kippe“,
bedauert die Bühnenleiterin. Die Aufnahme des nieder deutschen Theaters in
das bundesweite Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe sieht sie auch als
Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit an. „Mit der Pflege und der
Vermittlung der niederdeutschen Sprache tragen wir dazu bei, dass diese nicht
zu einer toten Sprache wird“, erklärt Janssen. Natürlich hoffe man nun, dass
diese Anerkennung durch dazu beitrage, dass Töpfe für die Bezuschussung des
niederdeutschen Theaters bereitgestellt werden. „Das zeigt uns, dass wir uns
auf einem guten Weg befinden und so weiter machen sollten“, sagt Hinrich
Redenius vom Loquarder Spööldeel. „Wir tragen dazu bei, dass unsere
Muttersprache, das Plattdeutsche, nicht in Vergessenheit gerät oder
ausstirbt, sondern er halten bleibt“, so Redenius. Ohne die Ehrenamtlichen
sei das Ganze überhaupt nicht machbar, betont er und bedauert.,, Leider sind
in der heutigen Zeit die Menschen, die ehrenamt Tätigkeiten übernehmen, rar.
Gerade in den Dörfern waren früher mehr dazu bereit.“ Umso schöner sei es,
dass die Mitglieder des Spööldeels für ihre Arbeit und ihr Engagement nun
diese Art der Anerkennung bekämen. Nach Angaben der Deutschen
Unesco-Kommission praktizieren derzeit 4500 Spielgruppen das nieder- deutsche
Theater. Die Mehr zahl seien kommunale Büh- nen in ländlichen Regionen
Norddeutschlands. Die Bewerbung für die Aufnahme in das bundesweite
Verzeichnis haben die niederdeutschen Bühnen Niedersachsen-Bremen,
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gebracht.
Ostfriesischer Kurier vom 19.01.2015
Ostfriesland /MF |
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Unesco Germany |
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