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Pressemitteilung

vom 26.02.2026

 

 

 

 

Die Spöldeel Wallinghusen brachte das Stück "Well is bang vör Dr. Wulf " erneut zur Aufführung.

 

 

 

  

 

„Das Beste ist, wenn man nichts hat!“

THEATER - Spöldeel Wallinghusen bringt die Komödie „Wellis al bang vör Dr. Wulf“ auf die Bühne


 

 

Lachen ist die beste Medizin

Das Publikum kann sich, getreu der alten Weisheit, dass „Lachen die beste Medizin ist“, auf vergnügliche Zeiten im Wallinghus freuen. Dort können die Zuschauer erleben, wie die Routine einer Arztpraxis allmählich im Chaos versinkt, sich schließlich alles zum Guten wendet – und am Ende die Erkenntnis steht:

„Das Beste ist, wenn man nichts hat!“.

 

 

Die Situationskomik, die hier geboten wird, und der verbale Schlagabtausch, den sich die Darsteller hier liefern, dürften für reichlich Lachsalven sorgen, ist sich der Erste Vorsitzende Frank Mansholt sicher. „Zwar gibt es keine Praxisgebühr mehr, aber die Probleme, die Männer beim Wasserlassen haben, sind ja immer noch aktuell“, gibt er augenzwinkernd einen Einblick in die Leidensgeschichten von Protagonisten, die der Anlass für deren Praxisbesuch bei Dr. Wulf sind.

 

Dort beginnt eigentlich alles ganz harmlos. Aber jeder, der im Wartezimmer aufschlägt, hat sein eigenes Geheimnis. Das sich primär auch nicht unbedingt um die körperliche Befindlichkeit drehen muss, wie zum Beispiel bei Frank (gespielt von Werner Eilers ) und Sabine Stange ( Maike Kasa ): Hier stellt sich nämlich die Frage, ob sie endlich nach Thailand in Urlaub fahren oder ob es wieder ins Allgäu geht ... Und während bei Günter Schmidt ( Frank Mansholt ) und Heiner Schmitt ( Hinrich Erdwien ) etwas nicht mit den Urinproben stimmt, stellt sich bei Atlanta Butenschön ( Karin Janßen ) die Frage, warum sie so einen merkwürdigen Geschmack im Mund hat. Hat sie etwas Schlechtes gegessen? Und was hat es eigentlich mit Jean-Paul ( Michael Best ) auf sich? In weiteren Rollen zu sehen sind Marc Heuermann als Herr Schomaker, Bernhard Best als Walter Löhndorf, Ingrit Oldewurtel-Potritt als Ramona Rettich und Bianca Dirks als Ulrike Geislein.

 

 

 

Die Regie teilen sich als „Spölbaas“ Inge Mansholt und Karin Janßen . „Topuusterke“ ist Martina Gerdes . Um Bühnenbau und Technik kümmern sich Gerd Gerdes und Stefan Schmidt mit ihren Teams.

  

 

 

Publikum unter- und Plattdeutsch erhalten

„Der Theaterbesuch soll einfach Spaß machen!“, beschreibt Mansholt die Intention bei der Auswahl des Stückes. Und es gibt noch ein weiteres wichtiges Ziel: „Der Erhalt des Plattdeutschen und der Niederdeutschen Bühnen als einem wichtigen Kulturgut!“

Nicht zuletzt mache es natürlich aber auch „einfach Spaß, Theater zu spielen. Ob auf der Bühne oder dahinter, es ist eine tolle Gemeinschaft mit einem tollen Zusammenhalt. Aktuell hat die Spöldeel Wallinghusen rund 60 Mitglieder, von denen sich um die 30 aktiv einbringen. Wer Spaß daran hat mitzumachen, kann sich gerne melden: Neue Mitglieder brauchen wir immer, ob hinter, vor oder auf der Bühne“, so Frank Mansholt – und verweist noch auf ein besonderes Ereignis. „Am Premierenabend werden ’Urgestein’ Ubbo Gerdes und Bernhard Best für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.“

Verbände legen und wieder aufwickeln: Das Bild zeigt (v.l.) Maike Kasa, Marc Heuermann und Spölbaas Inge Mansholt bei der Vorbereitung für die Probe.

 

 

 

Beim Text lernen (v.l.): Spölbaas und Darstellerin Karin Janßen, Ingrid Olderwurtel-Potritt und Mark Heuermann.

   
"Dat is mien Fründ": Ingrid Oldewurtel-Potritt (l.) und Bianka Dirks streiten um Michael Best.

 

Abwarten und Wassertrinken - Frank Masholt und Hinrich Erdwien warten auf Ihren Einsatz.